BenQ Beamer E-Serie - Smarte Projektoren für den Business Alltag | Beamershop24 Blog

BenQ Beamer E-Serie – Smarte Projektoren für den Business Alltag

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Wer kennt sie nicht, die Verbindungsprobleme am Projektor im Besprechungsraum? Warum geht es nicht Wireless? Oder wäre es nicht praktisch, auf sein Laptop verzichten zu können und die Daten einfach von einem USB Stick zu präsentieren? Auf diese Fragen bietet BenQ mit der neuen E-Serie nun die passende Antwort! Die neue BenQ E-Serie setzt sich aus drei Projektoren zusammen, dem BenQ EW600, dem BenQ EH600 und dem BenQ EW800ST. Der EW600 und der EH600 unterscheiden sich in erster Linie durch die Auflösung, während es sich bei dem EW800ST um einen Kurzdistanzprojektor handelt.

Übersicht der Projektor Eigenschaften

BenQ EW600 BenQ EH600 BenQ EW800ST
Technologie
DLP DLP DLP
Auflösung
1280 x 800 Pixel 1920 x 1080 Pixel 1280 x 800 Pixel
Lichtleistung
3600 Lumen 3500 Lumen 3300 Lumen
Kontrast
10.000:1 20.000:1 20.000:1
Ratio / Zoom
1,55 - 1,7:1 / 1,1fach 1,49 - 1,64:1 / 1,1fach 0,49:1 / -
Smarte Features
USB Reader
Zum Produkt

Was macht die BenQ E-Serie smart?

Das Thema Smart TV ist ja inzwischen ein alter Hut. Die meisten nutzen sie bereits seit Jahren zu Hause. Allerdings sind diese smarten Eigenschaften nur im geringen Umfang bei den Projektoren angekommen. Und dabei eher im Heimkino Segment. BenQ bietet sie dagegen nun auch im Business Bereich an.

Die Frage lautet nun, was macht die BenQ Beamer smart? In diesem Fall setzen sich die Smart Features aus unterschiedlichen Eigenschaften zusammen, auf die ich folgend näher eingehen möchte.

Grundlage

Die Grundlage für einen smarten Projektor ist, dass sich auf ihm Programme, sprich Apps installieren lassen. Hierfür benötigt er ein internes Betriebssystem, die die Nutzung solcher Apps zulässt. Hier setzen die Projektor auf das Android 6.0 Betriebssystem. Und um dieses nutzen zu können, wird erst einmal Speicherplatz benötigt. Diesen bieten die neuen BenQ Projektoren in Form von 16 GB Festplattenspeicher, der sich beispielsweise mit einer SD Karte vergleichen lässt. Auf ihr können nun die Apps installiert werden. Für eine flüssige Arbeit mit den Apps sorgt eine 2GB Arbeitsspeicher (RAM).

Apps

Um den Businessalltag zu erleichtern, bietet BenQ direkt vorinstallierte Apps, die sich für diverse Business Anwendungen nutzen lassen. Hierzu zählen beispielsweise:

Blizz – Eine App von TeamViewer für Videokonferenzen

TeamViewer – eine App zur Bildschirmübertragung

Firefox – ein allseits bekannter Web Browser

WPS Office – eine App zur Präsentation von Office Inhalten wie Word und PowerPoint Dateien

Mit diesen vorinstallierten Apps lassen sich in Meetings bereits ein Großteil der anfallenden Arbeiten abdecken.

Wireless Verbindung

Ein Feature, welches Business Anwender ebenfalls ungerne missen möchten, ist die Wireless Verbindung zur Beschickung des Projektors mit Bildinhalten. Dabei ist es optimal, wenn der Projektor sowohl mit herkömmlichen Notebooks, wie auch mit Mobile Devices kommunizieren kann. Dies gilt ebenso für die verschiedenen Plattformen wie Windwos, OSX, iOS und Android.

Hierfür sind die BenQ Beamer der E-Serie optimal gewappnet. Sie bieten im Lieferumfang einen Wireless USB Dongle, der hinten am Gerät eingesteckt wird. Neben der WLAN-Funktionalität, ist er für die Bluetooth Funktion notwendig, auf die ich später zu sprechen komme.

Der WLAN Adapter befindet sich hinten unter der Abdeckung mit dem BenQ Schriftzug.

Um die WLAN Verbindung zu starten, öffnen Sie den Launcher im Projektor Menü. Dort finden Sie drei verschiedene Verbindungsoptionen, die optisch auf iOS bzw. OSX, Android und PC hinweisen. Nun wählt man eine dieser Optionen, z.B. die für iOS. Dann öffnet man auf dem Smartphone die Netzwerkeinstellungen wählt dort das angezeigte Netzwerk des Projektors und benutz dann einfach die Airplay Funktion um die Inhalte des Smartphones an den Projektor zu übertragen.

Es ist in diesem Fall also keine gesonderte App notwendig. Das macht die WLAN Funktion der BenQ E-Serie auch für externe Besucher in den eigenen Büroräumen interessant, da keine Software installiert werden muss. Bei Android und Windows Devices ist der Ablauf vergleichbar, nur mit den jeweiligen Wireless Standards dieser Plattformen.

Der WLAN Adapter befindet sich im Lieferumfang und muss nur noch eingesteckt werden.

Ein Hinweis sei hierzu noch gegeben. Zwar greift der Projektor die zuvor genannten Standards auf, jedoch ist die Übertragungsgeschwindigkeit hiermit nicht vollkommen so, wie Sie sie vielleicht von einem TV oder anderem, bildgebenden Device kennen. Für Präsentationen, Bilder, Texte usw. ist die Bandbreite völlig ausreichend. Falls Sie allerdings HD Videos zeigen möchten, sollten Sie auf eine externe Wireless Lösung zurück greifen, die auf Basis einer Wireless Bridge arbeitet. Hier wäre das BenQ Wireless FHD Kit – WDP02 eine Lösung für HD Videos.

Steuerung

Wer kennt es nicht, Sie möchten den Projektor einstellen oder einen Bildmodus wechseln, die Fernbedienung ist aber wieder einmal verschwunden. Dank der Wireless Verbindung, welche die BenQ E-Serie bietet, lassen sich die Beamer über die „BenQ Smart Control“ App steuern. Diese ist für iOS und Android verfügbar. Über die zwei folgenden QR Codes, können Sie sie direkt mit ihrem Smartphone herunterladen.

Bluetooth Audio Schnittstelle

Besonders bei Bewegtbildpräsentationen steht neben dem Bild ebenso der Ton im Mittelpunkt. Nur wenn der Sound von einem Projektor abgespielt wird, ist es häufig der Fall, dass er blechern und nicht besonders gut klingt. Da Projektoren meist nur über Mono Lautsprecher verfügen, ist ihre Audio Qualität meist nicht der Rede wert.

Laptops haben häufig mit dem gleichen Problem zu kämpfen, auch wenn sie Stereo Lautsprecher bieten. Die BenQ Beamer haben in diesem Fall allerdings eine elegante Lösung. Während sie das Bild ausgeben, ermöglichen sie die Audio Ausgabe via Bluetooth. Sie spielen das Signal via HDMI zu und der Projektor leitet ihn an im Raum unauffällig platzierte Bluetooth Lautsprecher oder eine Soundbar, die nahe der Leinwand positioniert ist. Das lästige und optisch wenig ansprechende Verlegen eines Audio Kabels entfällt somit.

Der USB Stick für den USB Reader wird an der Rückseite des Projektors eingesteckt.

USB Reader

Ein weiteres Feature, welches wir eher bei Entertainment Projektoren finden, dort aber mehr als nettes Gimmick gesehen wird, ist der USB Reader. Über ihn lassen sich diverse Formate direkt von einem USB Stick aus präsentieren. Wenn Sie also alles passend vorbereitet haben, können Sie sogar auf das Notebook im Meeting verzichten.

In dem Zusammenhang sei noch gesagt, USB Reader ist nicht gleich USB Reader. Die meisten Reader in Projektoren mit einer normalen Lichtleistung bieten gerade einmal die Möglichkeit, JPEGs und vielleicht noch PDFs anzuzeigen. Dies ist für herkömmlichen Präsentationsalltag jedoch etwas mager. Die BenQ E-Serie hingegen bietet einen deutlich ausgereifteren USB Reader, wie wir ihn ansonsten nur bei LED Beamern finden.

Die unterstützten Formate sind entsprechend vielfältig. Hierzu zählen Word, Excel, PowerPoint, PDFs, Bilder und Videos. Damit bieten die Projektoren eine Vielzahl von Präsentationsmöglichkeiten.

Dank dieser Vielfältigkeit können Sie bei einer reinen Präsentation oftmals auf ein Notebook verzichten. Oder wenn es für neue Kunden eine Firmenvorstellung nebst Portfolio, spricht sich öfter wiederholende Inhalte gibt, legen Sie diese einfach auf einem Stick ab und lassen ihn im Projektor. Die Präsentation lässt sich so ohne Umwege starten.

Gerade beim BenQ EW800ST steht damit sogar eine weitere Einsatzmöglichkeit im Raum, Digital Signage. Dank seines kurzen Projektionsabstandes können Sie wiederkehrende Inhalte wie Foto Slideshows, Werbevideos uvm. auf einem Stick speichern und diese immer wieder nacheinander abspielen lassen. Besonders an Orten, an denen sich kein Display verwenden lässt, wäre der BenQ Beamer in diesem Fall eine praktische Alternative.

Der BenQ EW800ST hebt sich optisch durch das Kurzdistanz-Objektiv von den beiden anderen Modellen ab.

BenQ EW800ST – Special Features

Bei den zuvor genannten Eigenschaften handelt es sich um Features, die bei allen Projektoren der E-Serie vorhanden sind. Allerdings gibt es innerhalb der E-Serie unter den drei Projektoren leichte Unterschiede bei den, ich nenne es einmal Special Features. Hier möchte mit denen des EW800ST beginnen.

Als erstes natürlich das Objektiv. Während es sich bei den anderen beiden Projektoren um Geräte mit normaler Optik handeln, ist der BenQ EW800ST mit einer Short-Throw Optik ausgestattet. Sie bietet einen Projektionsfaktor von 0,49:1. Das bedeutet, er erreicht eine 2 m Bildbreite auf einem Abstand von ca. 98 cm. Damit eignet er sich hervorragend für kleinere Räume, in denen kein normaler Projektor platziert werden kann.

Ein weiteres Feature ist das X-Sign Broadcasting Tool. Hierüber lassen sich Nachrichten von einem Notebook, Smartphone oder Laptop an den Projektor senden beziehungsweise an die im Netzwerk befindlichen Projektoren. Man könnte es als Admin Message bezeichnen, die während der Projektion eingeblendet wird. Informationen können auf diesem an die Teilnehmer des Meetings übermittelt werden, ohne dass das Meeting von Extern gestört wird. Ein Beispiel ist, die Aufforderung ein falsch geparktes Fahrzeug umzustellen. Dies ist nur eins von vielen möglichen Szenarien.

Wenn der Projektor von mehreren Nutzern gebraucht wird, bietet das Account Management System (AMS) die Möglichkeit, verschiedene Accounts auf dem Projektor zu hinterlegen. Diese können dank dem AMS leicht verwaltet werden und die Einstellungen bleiben je Account erhalten. Dies ermöglicht einen leichten Wiedereinstieg in den Gebrauch des Projektors.

Ein weiteres Feature in diesem Bereich ist DMS Local. Hierüber können Sie mehrere Projektoren managen, die einem Netzwerk vorhanden sind. Dies beinhalten die Konfiguration, Monitoring und Steuerung der Projektoren von einem zentralisierten Punkt aus. Dies spart Zeit und Ressourcen bei der Wartung.

Der BenQ EW600 und EH600 unterscheiden sich auf den ersten Blick nur über einen Schriftzug an der Vorderseite.

BenQ EW600 & BenQ EH600 – Special Features

Bei den beiden BenQ Beamern mit normaler Optik sind die Special Features überschaubarer. Hier ist es in erster Linie der Infografik Modus, der für eine optimale Darstellung mit hoher Detailvielfalt im besagten Modus sorgt. Dieser ist speziell für diese Art von Inhalten bei einer Präsentation optimiert.

Fazit

Mit der neuen E-Serie ist BenQ eine wirklich interessante Geräte Reihe gelungen. Gerade das Präsentieren von einem USB Stick und die smarten Features werden die drei Beamer für eine vielzahl von Anwendern sehr interessant machen. Bisher musste man bei solchen Anfragen meist sagen, sorry, es gibt am Markt kein Gerät, welches diese Features mit einer stärkeren Lichtleistung kombiniert. Dies ist nun bei der BenQ E-Serie der Fall. Die Kombination aus den Features zusammen mit der Lichtleistung bieten attraktive Einsatzmöglichkeiten.

Seitens der Auflösung gehe ich davon aus, dass der BenQ EH600 der beliebteste der drei Projektoren werden wird, da er mit der Full HD Auflösung die beste Bildqualität liefert. Wenn der Preis ausschlaggebend ist, sind die WXGA Modelle ebenso attraktiv. Und das Short-Throw Modell EW800ST bietet dank seiner Optik die Möglichkeit, in Räumen genutzt zu werden, in denen ein normaler Projektor nicht zum Einsatz käme. Somit bietet die BenQ E-Serie passende Projektoren für die unterschiedlichsten Räumlichkeiten und Geldbeutel.

 

[Gesamt:1    Durchschnitt: 4/5]

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