CES 2018 Rückblick - Gadgets zum Staunen und Schmunzeln | Beamershop24 Blog

CES 2018 Rückblick – Gadgets zum Staunen und Schmunzeln

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Las Vegas, eine Stadt, die mit ihrer glitzernden, kunterbunten und leicht bizarren Casino-, Show- und Vergnügungswelt ohnehin schon für genug Aufmerksamkeit sorgt, bekam vom 9. bis 12. Januar eine ordentliche Verstärkung: Denn auf der diesjährigen Consumer Electronics Show in Las Vegas gab es viel zu bestaunen für neugierige Augen der Messebesucher. Die präsentierten Technik-Neuheiten schwankten dabei in ihrer Innovationskraft zwischen bahnbrechend und kurios-verspielt.

Wir stellen Euch unsere Favoriten vor. Wer weiß, vielleicht werden sie zum Trend.

Optoma Smarthome Beamer – Alexa macht Popcorn

Optoma UHD51a Vorderansicht

Einer der bekanntesten Beamer-Hersteller, Optoma, präsentierte den weltweit ersten Beamer mit Sprachsteuerung, den Optoma UHD51A. Amazons kluge Sprachassistentin, Alexa, steuert alle Smarthome-Geräte über Sprachbefehle und dimmt für euch das Licht vor einer Filmvorführung im Heimkino. In Verbindung mit einer smarten Popcornmaschine gibt es sogar Popcorn auf Sprachbefehl. Das klingt leicht übertrieben, könnte aber schnell zur Realität moderner Heimkinos werden. Wir sind gespannt.

Auch abseits des hippen Features stattet Optoma ihren Beamer mit zukunftsgerechter Technik aus: 4K UHD Bildauflösung und HDR heben den UHD51A in die Klasse der Top-Heimkino Beamer.

Optoma UHD51a Anschlüsse

Bislang machte Optoma keine Angaben zum Verkaufsstart und Verkaufspreis für den europäischen Markt. Der US-Preis liegt bei ca. 1.600 Dollar.

Wichtigste Spezifikationen auf einen Blick:

Spezifikationen Optoma UHD51a
Technologie: 0,66” DLP-Chip
Auflösung: 4K UHD (3840 x 2160 mit E-Shift)
Farbrad: RGBRGB
Helligkeit: 2.400 ANSI-Lumen
Kontrast: 500.000:1
Lensshift: vertikal
Zoom: 1.3x
Bildformat: 16:9
3D: 3D Full HD

 

Sony HT-ZF9 – 7.1.2 – Soundbar mit Dolby Atmos

Mit der neuen Soundbar HT-ZF9 versucht Sony diejenigen abzuholen, die keine Zeit und Lust haben, ein komplettes Surround-System einzurichten. Die HT-ZF9 simuliert den Raumklang eines 7.1.2 Surround-Setups und unterstützt moderne Surroundformate Dolby Atmos und DTS:X. Mit an Bord sind auch Google Chromecast, Bluetooth und WiFi. Die Soundbar kann zudem mit optionalen Wireless Rear-Lautsprechern erweitert werden.

Ab April gibts die Surround-Soundbar für rund 800 Euro (UVP) zu kaufen.

Denon X8500H – Der erste 13.2 Receiver fürs Heimkino

Premiere feierte auch der neue High-End AV-Receiver von Denon. Der X8500H ist weltweit der erste Home Entertainment Receiver mit 13.2 Tonkanälen. Die insgesamt 15 Lautsprecher-Terminals haben jeweils eine Ausgangsleistung von 210 Watt und sind entsprechend Leistungsstark. Einen hochauflösenden Sound liefern zwei neue 32-Bit-DualCore-Prozessoren für die Wandlung von digitalen Signalen.

Zudem stattete Denon den hochpreisigen Audio-Giganten mit allerlei hochwertigen Features aus: 3D-Formate wie Dolby Atmos und DTS:X sind dabei, acht HDMI-Eingänge für die parallele Nutzung von beispielsweise Beamer und Fernseher. Natürlich ist auch die fast schon in diesem Preissegment obligatorische Multiroom-Unterstützung durch das HEOS Multiroom-System dabei.

Das Premium-Gerät hat selbstverständlich seinen Preis: 3.699 Euro wird das Prachtstück kosten. In Deutschland bekommt ihr den X500H ab Februar 2018.

Denon AV8500H

 

Kuriositäten von der CES 2018

Ein paar kuriose Gadgets gab es auf der CES natürlich auch. Manche davon haben das Potenzial zu überraschenden Verkaufshits, andere werden wahrscheinlich wieder schnell in die Vergessenheit geraten.

Der Beamer-Bot – Projektor auf Rädern

Die kleinen Haushaltsroboter kennen wir schon alle aus Sci-Fi Filmen – sie fahren durch die Gegend und erledigen den Hausputz, bewirten Gäste oder übernehmen andere lästige Aufgaben.

Das Start-Up Keecker ließ sich anscheinend davon inspirieren und entwickelte einen Haushaltsroboter, der für Kommunikation und Unterhaltung sorgt. So kann der Bot mit Hilfe eines integrierten Beamers projizieren und damit für Videotelefonie über Skype oder auch als Mini-Heimkinoprojektor genutzt werden. Der Clou: Die Projektion bewegt sich mit euch durch die Wohnung. Ob das eine Funktion ist, die wir unbedingt im Alltag benötigen? Wohl eher nicht. Zumal der Preis für das futuristische “Spielzeug” wahrscheinlich bei 5.000 bis 6.000 US-Dollar liegen wird.

 

PowerDolphin – Wasserdrohne für Angler

Das chinesische Unternehmen PowerVision begab sich in den bisweilen wenig erschlossenen Markt der Wasserdrohnen und präsentierte auf der CES eine etwas eigenwillige Entwicklung für den maritimen Einsatz.

Die Wasserdrohne ist an die Form eines Delphins angelehnt und verfügt zum Teil über die gleichen Fähigkeiten wie der beliebte Meeressäuger: Die Drohne fängt Fische und rettet Leben – zumindest den Angaben des Herstellers nach.

Was sich zunächst eher nach einem realitätsfernen Marketingversprechen anhört, wird überzeugender, wenn man sich die überraschend hochtechnologische Ausstattung des PowerDolphin anschaut: Neben einer 4K-Weitwinkelkamera, die vertikal um 135° gedreht werden kann, beherbergt die schlanke Delphin-Drohne einen Sonar, der den Meeresgrund scannt und sogar Fische sowie andere Lebewesen unter Wasser entdecken kann.

Zudem bewegt sich die Wasser-Drohne im High-Speed-Modus mit einer Geschwindigkeit von fünf Metern pro Sekunde und kann bis zu einer Reichweite von 1.000 Metern ferngesteuert werden. Somit eignet sich die Drohne auch für Wasserrettung, wenn sie beispielsweise eine Rettungsweste oder einen Rettungsring zum Verunglückten bringt.

Und das ist noch nicht alles. Expirementierfreudige Angler würden auf Dauer wohl auf das Angeln 2.0 umsteigen wollen, denn an der Drohne kann eine Angelschnur mit Köder und ein spezieller Setzkescher befestigt werden. Die Full HD Live-Übertragung der Kamera macht den ganzen Vorgang dann noch spannender.

Der Preis für eine Drohne mit einer solch üppigen Ausstattung lässt aufhorchen: Für knapp 800 Dollar wird der PowerDolphin im Onlineshop des Herstellers ab April 2018 zu haben sein.

 

 

Selbstfahrender Reisekoffer – Ist er abgefahren?

Fühlt ihr euch manchmal von einem Koffer verfolgt? Wenn nicht, dann vielleicht schon bald! Zwei Startups glauben nämlich an die Zukunft selbstfahrender Reisekoffer: Auf der CES präsentierten sie intelligente Reisekoffer, die ihren Besitzern auf Schritt und Tritt folgen sollen. GPS, Smartphone-App und Bluetooth sowie Kameras und Sensoren machen dies möglich.

Über die Sicherheit hat sich zumindest der chinesische Hersteller Gedanken gemacht: Ein Armband am Handgelenk alarmiert den Besitzer, wenn jemand versucht, den Roboter-Koffer zu entwenden. Eine gute Idee, die aber dennoch ein höheres Vertrauen in die Technik voraussetzt. Zumal das Gepäckstück an sich mit etwa 1.000 Dollar zu wertvoll ist, um es aus der Hand zu lassen.

Fraglich ist auch, wie die Rechtsbestimmungen für die neuartigen smarten Koffer aussehen werden. Denn allein die zur Stromversorgung eingesetzten Lithium-Ionen-Akkus stellen ein größeres Problem für die Flughafensicherheit dar. Und wahrscheinlich braucht man hinterher zusätzlich noch einen “Kofferführerschein”.

Die positive Zukunftsvision für die autonomen Koffer: Eine E-Koffer-Karambolage wird in naher Zukunft die Flirt-Strategie schlechthin.

 

 

Was sind Eure Highlights von der CES 2018?

 

[Gesamt:2    Durchschnitt: 4/5]

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