ISE 2016 - Integrated Systems Europe - Teil 2 | Beamershop24 Blog

ISE 2016 – Integrated Systems Europe – Teil 2

ISE 2016 – Integrated Systems Europe
12.02.2016
Optoma GT1080 – Kurzdistanzprojektor für’s Gaming & Heimkino
07.03.2016

ISE 2016 – Integrated Systems Europe – Teil 2

 

Da es in diesem Jahr viele interessante Stände auf der ISE gab, möchten wir Ihnen in unserem zweiten Teil des Blogs noch mehr Highlights vorstellen.

 

BenQ

Auch BenQ war in diesem Jahr wieder auf der ISE vertreten. Im Vergleich zum vergangen Jahr hat sich die Fläche des Standes erkennbar vergrößert. Dies ist nicht zuletzt dem größer gewordenen Portfolio BenQs zurückzuführen. Neben den Projektoren wurden nun noch mehr Displays präsentiert. Darunter waren neben Signage Displays auch interaktive Displays zu finden. Den Stand selbst konnte man schon von weitem erkennen, da eine gelungene Curved Projektion über dem Stand installiert war.

Der BenQ Stand mit Display Installation und langer Curved Screen.

Der Content auf der Curved Leinwand war dabei zum Teil mit dem einiger Displays um den Stand herum abgestimmt, was ein sehr ansprechendes, einheitliches Bild ergab.

Ein Highlight auf dem BenQ Stand war der abgedunkelte Heimkino Raum. Hier wurden zwei neue Heimkino Projektoren präsentiert, der BenQ X12000 und der BenQ W8000. Der BenQ X12000 war in diesem Fall noch in einem sehr frühen Pre-Sample Stadium, bot dafür allerdings schon eine gute Bildqualität. Der Clou beim BenQ X12000 ist, dass es sich hierbei um einen 4K Beamer mit LED Lichtquelle handelt. So ebnet er den Weg für 4K LED Heimkino Beamer. Er soll voraussichtlich im November gelauncht werden.
Beim BenQ W8000 hingegen handelt es sich um einen klassischen Lampen Projektor für den Heimkino Einsatz, allerdings mit Wechseloptiken. So erlaubt es der W8000, auf den unterschiedlichsten Abständen positioniert zu werden und bietet die optimale Lösung für die unterschiedlichsten Raumgrößen. Dabei verfügt er noch über Features wie die ISFccc Zertifizierung, den REC 709 Standard sowie den horizontalen und vertikalen Lens-Shift.

 

BenQ Wireless Screenshot

Die aktuelle und kommende Generation der BenQ Wireless Lösungen.

Ebenfalls wurden neue Wireless Systeme präsentiert, sowohl in der Vitrine als auch im Einsatz. Hierbei handelt es sich um das neue Wireless Full HD Kit, was sich äußerlich erkennbar vom Vorgänger abhebt. Gerade das Design ist deutlich wohnzimmerfreundlicher geworden.

Ganz neu dagegen ist das InstaShow System. Hiermit lässt sich mit mehreren Teilnehmern drahtlos präsentieren. Über eine Wireless Station werden bis zu 8 Teilnehmer darauf aufgeschaltet. Die Station leitet das Signal dann an einen Projektor oder ein Display weiter. Die Bildübertragung wird in diesem Fall über HDMI vorgenommen, während die Stromversorgung der Sender via USB erfolgt. Das BenQ InstaShow System unterstützt Auflösungen bis 1080p mit 30fps. Das Audiosignal wird ebenfalls übertragen.

BenQ Signage Displays im Einsatz.

Die BenQ Displays wurden auf dem Stand in entsprechenden Szenarien präsentiert. Sei es als Signage Display für die Werbung, als interaktives Display in Bildungseinrichtungen oder auch als interaktive Lösung für die Produkt-Präsentation und Erklärung.

Sehr beeindruckend war ein doppelseitiges Display Installation, dessen Randstärke nicht viel dicker war als bei einem einzelnen, herkömmlichen Display.

 

Mehr zu den BenQ Projektoren

Mehr zu den BenQ Displays 

 

Optoma

Optoma teilte sich in diesem Jahr seine Fläche mit dem DLP Technologie Hersteller Texas Instruments. In seinem Bereich stellte Optoma wieder einmal einen Eyecatcher zum Ausprobieren zur Verfügung. Wo im vergangen Jahr ein Fahrsimulator mit drei Short-Throw Projektoren befeuert wurde, der Sitz aber noch etwas spartanisch wirkte, ging man nun einen anderen Weg.

Und zwar war ein richtiger Rennwagen Simulator aufgebaut, der mit drei LED Beamern zum Leben erweckt wurde. Diese waren oben am Wagen angeschraubt und projizierten auf eine Curved-Fläche, die vorne auf dem Wagen montiert war. So bewegte sich nicht nur der Wagen bei den Steuermanövern, sondern auch die Optoma LED Beamer nebst Projektionsfläche. Dadurch konnte der Simulator deutlich aktiver genutzt werden und nahm dabei sogar noch weniger Platz in Anspruch als im vergangen Jahr. Als Besucher konnte man mit dieser Simulation einmal ein ganz besonderes Renngefühl erleben.

Der Optoma Rennsimulator mit Curved Screen und LED Projektoren.

Neben dem Simulator zeigte Optoma auch noch einen 4K Beamer, welcher der Größe nach eher der Installationsklasse zuzuordnen war oder einem großen Heimkinoprojektor nahe kam. Das Bild beeindruckte natürlich mit seiner detailreichen Schärfe. Dank der guten Optik fiel anfangs nicht einmal auf, wo genau der Projektor installiert war, da er in einem Regal platziert wurde, das gleichzeitig als Trennwand diente.

Im Nebenraum konnte man sich einen Einblick in eine Wohnzimmer Anwendung mit einem Full HD Ultra-Short Projektor, dem Optoma GT5500, verschaffen. So ließ sich erkennen, wie simpel man einen Ultra-Short Projektor im Wohnzimmer nutzen kann.

Auch wurde der neue Optoma HD28DSE präsentiert, der dank der Darbee Visual Presence Technologie eine durchaus beeindruckende Bildperformance liefert. Selbst auf dem Stand, wo die Lichtbedingungen für einen Heimkino Beamer nicht optimal waren, konnte er überzeugen.

Das Optoma Wohnzimmer mit lichtstarkem Ultra-Short Projektor GT5500.

Auf einem weiteren Abschnitt des Standes wurde noch einmal der neue 4K Laser Projektor gezeigt, diesmal allerdings mit durchsichtigem Chassis. So konnte man sich einen Einblick in die Technik des Gerätes verschaffen. Hierbei wurde auch gleich auf die gute Farbqualität hingewiesen, welche mit der Philips HLD (LED) Technologie erreicht wird, die in diesem Gerät zum Einsatz kommt.

Neben den Projektoren von Optoma wurden auch die AV Produkte der Optoma Marke Nuforce in Szene gesetzt. Die Lautsprecher in den zuvor beschriebenen Szenarien wurden von Nuforce HiFi Receivern oder auch AV Receivern mit Ton versorgt. So konnte man das Bild auch gleich noch mit dem entsprechenden Ton untermalen.

Der Optoma 4K Projektor mit durchsichtigem Chassis und Vergleichsdisplay.

Am Ende des Standes zeigte Texas Instruments einen Vergleich von unterschiedlichen DLP Projektoren. Hierbei waren Projektoren mit Lampe und mit Laser-LED Hybrid Lichtquelle vertreten. So konnte man sich einen Überblick über die Bildqualität der unterschiedlichen DLP Projektoren verschaffen.

Mehr zu den Optoma Projektoren 

 

NEC

Natürlich durfte auch NEC auf der ISE nicht fehlen. Der japanische Projektor und Display Hersteller zeigte ebenfalls einen beeindruckenden Stand. Hier wurden sowohl Projektoren als auch Displays live präsentiert und unterschiedliche Installationsmöglichkeiten vorgestellt. Interessant war hierbei eine Lösung für Tablet bzw. PC Nutzer im Zusammenspiel mit einem HDBaseT Transmitter. So konnten diverse Eingänge gebündelt und dann via HDBaseT Schnittstelle auf ein Cat Kabel an den Projektor gesendet werden. Der in Aussicht gestellte Preis macht das System besonders interessant für Konferenzräume und Klassenzimmer.

Der NEC Stand war dank der Videowall schon von weitem gut  zu erkennen.

Im Bereich der Projektoren wurden verschiedene Stackinglösungen präsentiert, wie man sie z.B. in Leitwarten einsetzt. Aber auch einzelne Großprojektionen waren sehr imposant.

Eine Mapping Projektion mit einem einzelnen Installationsprojektor begrüßte die Standbesucher bereits am Empfang. Hier wurde eine erhobene Weltkarte mit den unterschiedlichen NEC Standorten in Szene gesetzt.

Da NEC auch einer der führenden Hersteller von Ultra-Short Projektoren ist, durfte natürlich hier auch ein passendes Beispiel nicht fehlen. So wurde eine Edge Blending Projektion mit drei Ultra-Short Projektoren gezeigt, die eine sehr breite Projektionsfläche erzeugten. Da diese auch noch mit interaktiven Modulen ausgestattet waren, konnte man auf einer großen Fläche interaktiv arbeiten, was gerade für Schulen und Bildungseinrichtungen eine interessante Anwendung ist.

Zweifaches Edge Blending mit interaktiven Ultra-Short Projektoren.

Auch die neuen Ultra-Short Optiken, die für diverse NEC Installationsprojektoren genutzt werden können, wurden in einer ansehnlichen Edge Blending Projektion dem Nutzer präsentiert. Blickte man nach oben in Richtung der Projektoren, konnte man erkennen, wie wenig Platz dort zur Verfügung stand, um ein so großes Bild zu projizieren. Auch wurden hierbei die Laser Projektoren von NEC in Szene gesetzt.

Mapping mit einem Installationsprojektor über dem Info Bereich.

Neben den Projektoren zeigte NEC auch eine große Auswahl an Displays. Gerade wenn man sich dem Stand aus den Bereichen der nahliegenden Eingänge näherte, wurde der Blick direkt auf große Videowalls gelenkt, die aus mehreren Displays mit dünnen Rahmen zusammengesetzt waren. Die dort gezeigten Bilder waren imposant anzusehen.

Ein weiteres Highlight bei den NEC Displays war die Positionierung eines Touch Displays als Tisch. So konnte man geradezu virtuell auf der Oberfläche des Displaytisches arbeiten, Seiten aufrufen, scrollen oder Fotos einfach verschieben. So stellt man sich das Arbeiten der Zukunft vor!

Auch war der Stand auch mit vielen einzelnen Displays ausgestattet, die ihr Können im Bereich Digital Signage zeigten. So gewannman einen Eindruck von Aufstellungsmöglichkeiten, Zuspielung und natürlich auch der Bildqualität.

An langen Tischen wurde zudem das Thema Postproduktion mit 4K UHD Displays aufgegriffen. Hier konnte man sich einen Überblick über die von NEC angebotenen Modelle und natürlich deren hervorragender Bildqualität machen.

NEC 4K Dispalys im simulierten Praxisalltag.

Alles in allem bot der NEC Stand auf der ISE eine ausgewogene Präsentation von Projektoren und Displays. Der Focus wurde bei den Projektoren insbesondere auf die Installationsgeräte und Laser Projektoren gelegt. Bei den Displays waren Installationen und 4K das vorherrschende Thema.

Mehr zu den NEC Projektoren 

Mehr zu den NEC Displays 

 

Canon

Auf der ISE darf auch Canon als der führenden Hersteller von Projektoren mit LCOS Technologie nicht fehlen. Auf einem etwas separiertem Teil des Standes wurde eine Curved Installation mit den neuen Canon XEED 4K500ST 4K Projektoren gezeigt. Das Bild war ausgezeichnet in der Qualität und lud bei dem gezeigten Content zum Verweilen ein.

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Der Canon Stand auf der ISE 2016.

Da Canon auch als Hersteller von Optiken, gerade auch im Bereich der Fotokameras, bekannt ist, wundert es nicht, dass man gerade bei den Projektoren auch hierauf einen Fokus legte.

Wie auf dem Stand zu erkennen war, sind die Optiken so gefertigt, dass sie bei unterschiedlichen Distanzen keine Lichteinbußen verzeichnen. Sei es bei einem Abstand von 4 m oder auch von 9 m. Dies wurde an einer großen Wand mit zwei Projektionen zweier LCOS Installationsprojektoren in Szene gesetzt.

Ein weiterer Projektor, der Canon XEED WUX450ST, wurde ebenfalls auf dem Stand in einer Situation präsentiert, wo ein vergleichbarer Projektor in diesem Preissegment nicht zum Zuge käme. Er projizierte aus sehr kurzem Abstand Werbefilme einer Boutique über einen Counter, so dass sich die Kunden einen Überblick über die aktuellen Modetrends verschaffen konnten.

Der Bildvergleich mit Canon Optiken auf unterschiedlichen Projektionsabständen.

Natürlich durfte auch die obligatorische Produktübersicht nicht fehlen. Hier wurden die Canon Projektoren ausgestellt, die auf dem Stand nicht zu Einsatz kamen. Neben den bereits bekannten Portable DLP Projektoren wurden auch ein Ultra-Short Projektor und der neue Canon LX-MU500 präsentiert. Dank seinem zentrierten Objektiv und dem farblich schwarz / weißen Chassis fiel er direkt auf.

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Die Canon Produktübersicht.

Mehr zu den Canon Projektoren 

Wie Sie sehen, boten viele Hersteller in diesem Jahr wieder einen hervorragenden Einblick in die unterschiedlichsten Einsatzmöglichkeiten für Projektoren. Dabei wurden die Geräte sehr gut in Szene gesetzt und konnten mit ihrer Bildqualität, ihrer Technologie oder ihrer Installationsfreiheit überzeugen.

Gerade 4K Beamer werden immer mehr zum Top Thema. Und auch der Umstieg vom klassischen Leuchtmittel auf LED oder Laser wird immer deutlicher.

Wir sind gespannt, wie sich die neuen Modelle später unter realen Bedingungen schlagen werden.

Alles in allem kann man sagen, dass die Integrated Systems Europe auf jeden Fall wieder eine Reise wert war!

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