ISE 2015 - Neuigkeiten und Trends | Beamershop24 Blog

ISE 2015 – Neuigkeiten und Trends

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Die diesjährige ISE stand deutlich stärker im professionellen Installations-Fokus als die letzten Jahre, insbesondere bei den Projektoren. Während man in den Jahren zuvor auch eine recht große Anzahl von kleineren, kompakten Projektoren im Einsatz gesehen hat, wurde dieses Mal das Hauptaugenmerk auf die Installationsprojektoren sowie Ultra-Short Projektoren gelegt, die sehr häufig in einer Edge Blending Anwendung für eine extra breite Bilddarstellung genutzt wurden.

In der Installationsklasse legt man aktuell einen sehr hohen Stellenwert auf das Thema Laser Lichtquelle. Neben Panasonic und NEC, deren Laser Projektoren in der Installationsklasse bereits am Markt erhältlich bzw. angekündigt sind, wurden auch noch weitere Laser Projektoren von Herstellern wie BenQ, Hitachi oder auch NEC angekündigt. Seitens NEC wurden zudem noch weitere Laser Projektoren angekündigt, die seitens ihres Chassis von der zur Zeit üblichen, recht großen Bauform abweichen und etwas kompakter wirken. Gerade im Installationsbereich haben Laser Beamer gute Zukunftsaussichten, da sie dank dieser Lichtquelle sehr wartungsarm sind, keine Ersatzlampen benötigt werden und auch die Aufstellung der Projektoren weit mehr Positionen zulässt als es bisher bei den Projektoren mit Lampe der Fall war.

Ein weiterer Vorteil ist die Farbdarstellung dieser Art von Projektor, da sie bereits deutlich neutralere Farben als ein herkömmlicher 1-Chip-DLP Beamer bietet. Dank der sehr variablen Aufstellungsmöglichkeit ermöglicht sie auch ganz neue Projektionskonzepte, was gerade für Digital Signage Anwendung sehr interessant ist. Somit bieten Laser Projektoren ganz neue Möglichkeiten und das bei deutlich geringerer Anfälligkeit.

Weitere Neuheiten waren Ultra-Short Projektoren mit Full HD Auflösung. Bisher waren es nur sehr wenige Ultra-Short Beamer, die mit dieser Auflösung arbeiten. In diesem Jahr präsentierten jedoch auch Optoma und NEC Ultra-Kurzdistanzprojektoren mit der 1080p Auflösung. Damit lassen sich nun auch hochauflösende Inhalte auf sehr kurzer Distanz projizieren. Und das mit vernünftiger Kantenschärfe, was bei manchen UST Projektoren sonst eher ein kleines Manko war. Dies wurde bei den neuen Modellen, wie es bisher zu erkennen war, ausgeräumt.

Neben den Laser Installationsprojektoren zeigten auch eine Reihe von Herstellern ihr Können im Bau dieser lichtstarken Projektoren. Neben 1-Chip-DLP Projektoren und LCD Projektoren wurden auch leistungsstarke 3-Chip-DLP Projektoren gezeigt. Sie bieten dank der drei DLP Chips im Inneren eine hervorragende Bildqualität in Sachen Schärfe und auch bei der Farbqualität. Denn durch das Mischen einer Grundfarbe pro Spiegel funktioniert das Zusammenspiel deutlich einfacher, was zu wesentlich genaueren Farbverläufen führt. Neue Modelle dieser Art waren bei Panasonic, NEC oder auch Eiki zu bestaunen.

Neben den einzelnen Modellen wurden auch diverse Szenarien in Form von teils aufwendigen Installationen dargestellt. So wurde z.B. auf dem Stand von Panasonic ein äußerst schnittiges Elektroauto von Tesla mit einer aufwendigen Mapping und Edge-Blending Projektion in Szene gesetzt. Dies gilt auch für den Hintergrund des Fahrzeugs. Bei dieser Installation wurden einige High-End Projektoren zum Einsatz gebracht.

Auf dem Stand von Optoma wurde dagegen mit Full-HD Short Throw Projektoren eine Curved Screen Anwendung in Form eines Rennsimmulators gezeigt. Neben den Projektoren war auch ein sich bewegender Fahrersitz im Einsatz, der das Gefühl in einem Rennwagen zu sitzen perfekt wiedergab. Wenn man von dem Sitz einmal absieht und die Projektion in den Vordergrund stellt, ließe sich dies sogar zu Hause realisieren, ohne dass man mit zu hohen Aufwendungen rechnen müsste, da die Optoma Short-Throw Projektoren in einem preislich attraktiven Segment angesiedelt sind.

Ein weiteres Highlight war der Epson EH-LS10000, der in einem aufwendig gestalteten Heimkinoraum präsentiert wurde. Neben dem Kinoambiente, dem hervorragend abgestimmten Sound und der dem 16:9 oder auch Cinemascope Format anpassbaren Leinwand überzeugte natürlich der EH-LS10000. Dank der Laser Technologie bietet er einen hervorragenden Kontrast sowie eine bisher kaum erreichte Farbwiedergabe. Und dank der 4K Enhancement Technologie war auch der Unterschied zur Bildschärfe im Full-HD Modus deutlich erkennbar. Dank seiner Laser Technologie bietet er zudem eine sehr langlebige Lichtquelle, was natürlich Heimkinofans freut, denn so gehört der Lampenwechsel der Vergangenheit an. Zudem muss man nicht immer auf die letzte Stunde achten, wenn es um die Laufzeit geht. Damit war der LS10000 eins der Hightlights in Sachen Bildqualität.

Wie jedes Jahr waren auch Samsung und LG wieder auf der ISE vertreten. Beide Hersteller zeigten in erster Linie ihr sehr gut aufgestelltes LFD (Large Format Display) Sortiment, welches in den unterschiedlichsten Größen und Installationsarten zu punkten wusste. Auch hier war, vergleichbar zu einigen Projektoren Herstellern, ein Trend in Richtung HDBaseT zu erkennen. Die Signalübertragung über Strecken bis zu 100 m via LAN Kabel bietet immer mehr Installationsmöglichkeiten, sei es wie in diesem Fall für Displays, aber auch für Projektoren. Neben einigen Anwendungsbeispielen für den Display Einsatz im Alltag, wurden auch besonders große und hochauflösende Displays gezeit, die dank ihrer Größe und der scharfen Bildqualität direkt zum Eye-Catcher wurden. Samsung zeigte zudem eine Auswahl an Desktop Displays mit UHD Auflösung.

In diesem Jahr konnte man feststellen, dass die Hersteller im Bereich Projektoren und Displays verstärkt auf die Installationsklasse setzten und dort ihr Können präsentierten. Die kleinen, typischen Desktop Projektoren wurden meist nur am Rand der Stände live gezeigt oder mehr noch, nur ausgestellt. Allerdings boten die Installationsprojektoren genügend Gesprächsstoff und Oho-Effekte, um das interessierte Fachpubulikum zu begeistern.

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