WM Blog - die perfekte WM im Heimkino | Beamershop24 Blog

WM Blog – die perfekte WM im Heimkino

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Noch ein Monat bis zur WM – Zeit in den praktischen Teil einzusteigen! Nachdem wir Ihnen in der letzten Woche gezeigt haben, wie man die einzelnen Komponenten mit einander verkabelt, möchten wir nun mit Ihnen einen Heimkinoraum und ein Heimkinowohnzimmer beispielhaft komplett einrichten. Wir wollen beide Varianten betrachten, da dass private Heimkino sowohl in einem speziell dafür eingerichteten Raum, als auch im heimischen Wohnzimmer Platz finden kann. Es muss auch nicht immer gleich eine Armada an Geräten die Räume füllen, denn speziell im Wohnzimmer sollte die Technik doch eher in den Hintergrund treten. Dies ist beispielsweise durch unauffällige Farben, Deckeneinbauleinwände und den Einsatz von Deckenhalterungen möglich. So kann man auch mit wenigen Mitteln und relativ wenig Aufwand, die WM in die eigenen vier Wände zu bringen. Günstige Technik und immer besser werdende Bild- und Tonqualität machen es möglich.

 

Der richtige Standort der Leinwand

Zunächst ist zu unterscheiden, ob es sich um ein Wohnzimmerheimkino oder einen Kellerraum handelt. Bei Letzterem ist man völlig flexibel, denn es gibt keine störenden Lichteinflüsse durch Fenster. Im Wohnzimmerheimkino gilt: Wer den Kontrast positiv beeinflussen möchte, der wählt eine „schattige“ Position für die Leinwand. Hier sollte die Tageslichtbeleuchtung der Wand, an dem die Leinwand montiert werden soll in einem Bereich von 50 und 190 Lux liegen. Dies lässt sich mit einem günstigen Luxmeter schnell ermitteln. Weiterhin sollte man darauf achten, dass die Leinwand gleichmäßig dem Umgebungslicht ausgesetzt ist. Sie sollte daher nicht mit einer Hälfte von der Sonne oder einen Deckenstrahler angeleuchtet werden, während die andere Hälfte der Leinwand im Schatten liegt.

Das Verhältnis zwischen Bildhelligkeit hängt nicht nur vom Sonnenlicht im Raum ab, sondern auch von der Lichtleistung des Projektors und der Bildgröße, denn das Bild stellt für den Anwender den hellsten Punkt im Raum dar.

Dies ist gerade für den Heimkino Raum interessant, da hier kein Tageslicht den Raum durchdringt. Im Wohnzimmer Heimkino sollten die Wände bei Tageslicht ungefähr so hell von der Sonne erleuchtet werden, wie die Leinwand selbst.

Von der Gestaltung  und Begrenzung des Raumes hängt letztendlich auch der Kontrast ab. Zunächst wird das Licht von der Leinwand wieder in den Raum zurückreflektiert.

Und das nicht nur in die Augen des Zuschauers, sondern zu allen Seiten hin. Von dort wird es erneut reflektiert und erreicht wiederum auch die Leinwand, womit ein echtes Schwarz unmöglich gemacht wird. Aus diesem Grunde sind in einem Heimkino die Wände auch schwarz gehalten. Das ist in einem Wohnzimmer Heimkino natürlich nicht möglich, hier sollte man aber trotzdem auf eine eher dunkle Einrichtung und Wandfarbe achten.

 

Deckenmontage

Für den Heimkino und auch Wohnzimmer Bereich macht eine Deckenmontage durchaus Sinn: Ab einer gewissen Anzahl an Zuschauern, leuchtet der Lichtkegel des Projektors auf die Sitzpositionen. Dies wird durch die Eigenschaft moderner Projektoren noch verstärkt, da diese fast alle schräg nach oben projizieren. Bei einer Deckenmontage wäre das dann schräg nach unten. Daher empfehlen wir für alle Bereiche eine Montage unter der Decke mit einer entsprechenden Deckenhalterung.

 

Konfiguration Heimkinoraum

Beispieleinrichtung_Heimkinoraum

Bei einem typischen Heimkinoraum setzen wir eine Größe von 4 x 5 Meter an. Dies kann natürlich variieren. Bei dieser Raumgröße kann man eine Rahmenleinwand von 2,4 Meter bei einem Sitzabstand von 5 Metern einsetzen. Die Rahmenleinwand ist für den dauerhaften Einsatz gedacht, das macht natürlich Sinn, da der Raum nur für das Heimkino vorgesehen ist. Bedenken sollte man auch, dass die Leinwand nur dort angebracht wird, wo sie nach dem WM- oder Filmabend nicht als störendes Element empfunden wird. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, bringt die Rahmenleinwand viele Vorteile mit sich. Neben der einfachen Anbringung bietet sie eine ausgezeichnete Planlage – auch bei Klimaveränderungen im Raum. Weiterhin sorgt der Rahmen der Leinwand für richtiges Kinoflair und gibt dem Bild einen optischen Abschluss.

Als Beamer empfehlen wir Ihnen den BenQ TH681. Er ist zwar mit seiner hohen Lichtleistung eher für den Wohnzimmer Einsatz gedacht, bietet dafür aber im 3D Betrieb ein helles Bild. Darüber hinaus bietet der TH681 gute Multimediaeigenschaften. Mit seinen 3000 Lumen ist er lichtstark und diese Helligkeit kommt ihm auch beim 3D Betrieb zugute, da die Shutter Brillen Technik einen Teil der Helligkeit absorbiert. Der Kontrast liegt bei 13.000:1 und kann als gut bezeichnet werden. Da man die Lichtleistung im Heimkino sowieso reduziert, ist das Betriebsgeräusch von 28 dBA im Eco Modus heimkinotauglich. Außerdem fällt das dunklere Chassis im Heimkinoraum, im Vergleich zu helleren Gehäusen, nicht weiter auf. Natürlich gibt es noch teurere, leistungsstärkere Heimkino Projektoren, allerdings möchten wir uns in diesem Blog an die Nutzer wenden, die ihr Heimkino im Rahmen der WM einrichten möchten und dafür eignet sich der TH681 besonders gut.

Als  Deckenhalterung empfehlen wir Ihnen die celexon Deckenhalterung universal MultiCel1200S. Sie ist nicht so tief und kommt somit Heimkino Räumen entgegen, die häufig flachere Decken haben. Die Halterung Multicel1200S hat einen fixen Deckenabstand von 12cm zur Decke und lässt sich in vier Richtungen neigen und schwenken. Über ein Verlängerungsrohr lässt sich die Deckenhalterung bequem erweitern.

Der Raum sollte nicht nur optisch, sondern auch akustisch optimiert werden. Natürlich gleichen Raumoptimierungsverfahren einen Großteil ungünstiger Akustik wieder aus, ein besseres Ergebnis erzielt man allerdings, wenn der Raum im Vorhinein schon gut „klingt“. Selbst mit einfachen Mitteln lässt sich die Akustik verbessern. Möbel, Vorhänge, Pflanzen und Teppiche sorgen für eine gute Dämpfung, denn eine zu hohe Nachhallzeit wirkt sich ungünstig auf die Akustik aus. Sie sollte ungefähr bei 0,5 Sekunden liegen. Eine zu hohe Dämpfung führt zu einer leblosen Akustik, tritt aber seltener auf.

 

Als AV-Receiver empfehlen wir Ihnen den Marantz SR5008 aus zweierlei Gründen. Zum einen ist er ein wahres Kraftpaket und wird jeden Heimkino Raum unangestrengt beschallen können. Jeder seiner Kanäle liefert 180 Watt und kommt damit auch mit größeren Räumen bestens zurecht. Weiterhin ist er ein echter 7.2 AV-Receiver. Gerade in größeren Räumen macht diese Erweiterung eines 5.1 Systems Sinn und sorgt für einen umhüllenden Stadionsound. Hier steht man quasi mitten in den Fangesängen statt nur daneben. Wer noch mehr Bass bei Filmabenden erleben möchte, der schließt einfach einen zweiten Subwoofer an. Für die WM reicht ein Subwoofer allemal. Der 4k-3D-HD Receiver bietet ein sehr gutes Raumoptimierungsverfahren. Mit Audyssey’s MultEQ-XT Technik gelingt es auch schwierige räumliche Situationen in den Griff zu bekommen und so die Lautsprecher optimal auf die Gegebenheiten anzupassen. Mit dem großen Endstufen Design liefert der Hersteller die Grundlage für einen optimalen Klang und eine gute Wärmeabführung. Der Receiver verfügt über 7 HDMI Eingänge. Außerdem fällt die schwarze Ausführung des Marantz SR5008 nicht weiter im dunklen Heimkino auf; das LED Display hat den typischen Bullaugen Look und lässt sich dimmen.

Da alle Komponenten über eine HDMI Schnittstelle verfügen, empfehlen wir hier natürlich ein HDMI Kabel als Verbindung zwischen dem Beamer und dem AV-Receiver. Gleiches gilt natürlich auch für den Sat/Receiver.

 

 

Konfiguration Wohnzimmerheimkino

Beispieleinrichtung_Wohnzimmer

Auch wenn es sich in beiden Fällen um eigenständige Räume handelt, so unterscheidet sich ein extra eingerichteter Heimkino Raum vom einem Wohnzimmer Heimkino doch deutlich. Größter Unterschied sind die Licht- und Kontrastverhältnisse. Während bei dem Heimkinoraum eine kinoähnliche Dunkelheit herrscht, so sind Wohnzimmer meist lichtdurchflutet und die Wände eher hell gehalten. Dies stellt ganz andere Anforderungen, speziell an den Beamer. Auch die Lichtausbeute ist gegenüber einem Heimkinoraum deutlich geringer. Dies wirkt sich auch auf den Sitzabstand und der Bildbreite aus. Bei einer maximalen Bildbreite von zwei Metern gehen wir von einem Sitzabstand aus, der bei vier Metern liegt.

Als optimalen Beamer für den Einsatz im Wohnzimmer empfehlen wir Ihnen den Acer 6510BD aus unserer Top 5, denn er ist ein wahrer 3D Heimkinoallrounder mit gleich zwei HDMI Eingängen. Mit seinem weißen Chassis integriert er sich sehr unauffällig im Wohnzimmer und fällt auch bei dauerhafter Installation wenig auf. Sein Betriebsgeräusch von nur 26 dB (Eco Modus) ist relativ leise, zumal man eine WM Übertragung sicherlich in vollem Ton und vermutlich in größerer Runde anschauen wird. Der Full HD Beamer kann sich mit seinen 3000 Lumen durchaus auch in helleren Umgebungen durchsetzen. Unterstützt wird dies von seinem Kontrast von 10.000:1. Mit seiner 2D zu 3D Konvertierung hat man die Möglichkeit, sich ein Fußballspiel auch mal in 3D anzuschauen. Die 3D Funktion steht bei einem Wohnzimmer Heimkino aber vermutlich weniger im Vordergrund als bei einem extra Heimkinoraum.

Als Leinwand empfehlen wir die celexon Leinwand Rollo Professional oder die celexon Motor Professional. Sie lassen sich wieder einfahren und stören auch bei Nichtgebrauch nicht sonderlich. Komfortabler ist es natürlich mit der Motor Professional, bei der ein Motor für das Ein- und Ausfahren des Leinwandtuches zuständig ist. Wer die Technik gänzlich verstecken will, der greift zur celexon Deckeneinbau Leinwand Motor Professional. Hier sollte allerdings ein Fachmann den Einbau erledigen.

Da man in Wohnzimmern durchaus von höheren Decken ausgehen muss (insbesondere bei Altbauten), empfehlen wir die celexon Deckenhalterung universal MultiCel 1500 Expert. Sie ist passt auch optisch gut in das Wohnzimmer. Wer sehr hohe Decken hat, der sollte sich die celexon Deckenhalterung universal MultiCel1200W anschauen. Sie lässt sich durch Verlängerungsrohre um 40-70 cm verlängern und passt mit ihrer weißen Farbe ganz gut in helle Wohnzimmer.

Da man im Wohnzimmer Heimkino in der Regel keine Kinolautstärken und eine entsprechend hohe Leistung benötigt, möchten wir Ihnen den Yamaha RX-475 empfehlen. Er ist ein preisgünstiger 5.1 AV-Receiver, der trotzdem den typischen „Yamaha“ Sound liefert. Mit seinen 5 diskreten Endstufen liefert er eine Leistung von fünfmal 115 Watt (400 Watt an 8 Ohm). Damit beschallt er unangestrengt jedes Wohnzimmer Heimkino. Wem das nicht ausreicht, der greift einfach zum nächst höheren Modell. Selbst für die Zukunft ist er gut gerüstet, denn er nimmt bereits 4k Signale entgegen. Neben seiner 3D Fähigkeit lässt er  sich auch einfach in das heimische Netzwerk einbinden. Das einfache und vollautomatische Einmess-System YPAO System überzeugt auf ganzer Linie – mit ihm bekommt man schnell seinen Raum in den Griff und kann so seine Lautsprecher optimal auf die Gegebenheiten anpassen.

Da alle Komponenten HDMI fähig sind, sollten Sie ein HDMI Kabel als Verbindung vom AV-Receiver zum Beamer nutzen.

 

Nachdem wir alle Komponenten einzeln vorgestellt haben, haben wir nun unsere Erfahrungen ins Praktische umgesetzt. Wir hoffen, dass wir Ihnen anhand unserer Beispieleinrichtung hilfreiche Tipps für Ihr WM Heimkino liefern konnten!

Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren, wenn Sie noch nicht sicher sind und Fragen zur Umsetzung haben. In der nächsten Woche geht es mit einem Anwendungsbeispiel für die Gastronomie weiter.

 

 

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