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WM Blog – Alle Leinwände für Ihre WM

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fußballleinwand
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Weiter geht’s mit unserer WM Reihe. In der letzten Woche sind wir auf die speziellen Anforderungen eines Beamers für die Bereiche Heimkino, Gastronomie und mobiles Public Viewing eingegangen und haben Ihnen unsere Top 5 Beamer präsentiert. Allerdings steht und fällt ein gutes Bild immer auch mit der passenden Leinwand! Es kommt auf das Zusammenspiel zwischen beiden Komponenten an.

Wenn Sie bereits den passenden Beamer für Ihr Vorhaben gefunden haben, sollten Sie sich nun Gedanken machen, welche Leinwände sich am besten eignen. Sie sollte nicht nur das ausgestrahlte Licht optimal reflektierten, sondern auch auf Ihr Vorhaben zugschnitten sein. Denn jeder Bereich hat seine eigenen Anforderungen und benötigt daher auch spezielle Lösungen.

Nach einer kurzen Einführung in grundlegende Begriffe wie Leinwandformat und Sitzabstand, stellen wir Ihnen jeden Leinwandtyp vor und erklären Ihnen die Vor- und Nachteile sowie das jeweilige Anwendungsgebiet.

 

Das richtige Leinwandformat

Da sich Full HD oder HD ready Auflösungen ausschließlich in den Formaten 16:10 und 16:9 darstellen lassen, macht es Sinn Fußball Übertragungen oder Filme auch nur in diesen Formaten zu projizieren. Entsprechend der nativen Auflösung Ihres Beamers sollten Sie dann das gleiche Leinwandformat wählen.

 

Abstand zur Leinwand

Der Mindestabstand zwischen dem Zuschauer und der Projektionsfläche beträgt das 1,5-fache der Leinwandflächenbreite. Diesen Abstand sollte man nach Möglichkeit nicht unterschreiten, um nicht, wie bei einem Tennismatch, den Kopf hin- und her bewegen zu müssen. Es gibt auch einen Maximalabstand, der beim 6-fachen der Leinwandflächenbreite liegt – wird dieser überschritten, dann ist das Bild nicht mehr klar zu erkennen und unscharf.

Wie viel beträgt dann der optimale Abstand oder auch Sweet Spot genannt und wo ist der beste Platz? Optimal wird Ihr WM-Event, wenn zwischen Zuschauer und Projektionsfläche das 2- bis 3-fache der Leinwandflächenbreite liegen. Dieser Abstand reicht aus, um das volle Bild zu erfassen ohne den Kopf bewegen zu müssen, auch wenn nicht jeder Zuschauer frontal vor der Leinwand sitzt.

 

Leinwandtypen

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Leinwandtypen: Stationäre Leinwände

und mobile Leinwände. Zu den stationären Leinwänden zählen Motorleinwände, Rolloleinwände, Rahmenleinwände und Deckeneinbauleinwände. Bei den mobilen Leinwänden handelt es sich um Faltrahmenleinwände, Stativleinwände und Pull-Up Leinwände. Diese möchten wir Ihnen im Einzelnen vorstellen.

 

Mobile Lösungen

Die Stativleinwand

stativleinwand

Sie ist simpel und praktisch in der Anwendung, da sie aus nur einem Stück besteht und höhenverstellbar ist. Die Stativleinwand hat durch ihr Dreibein, also den Stativfuß, einen festen Stand und lässt sich leicht und schnell aufbauen. Man benötigt kein Werkzeug und auch keine zusätzliche Hilfe durch eine andere Person. Wird die Leinwand mobil genutzt, ist ein optional erhältliches Softcase unbedingt zu empfehlen, um die Leinwand vor Beschädigungen zu schützen und sicher aufzubewahren.

Ein Nachteil ergibt sich bei der Aufstellung: eine Stativleinwand benötigt eine breitere Standfläche als andere mobile Lösungen.

Mit ihrer Größe bis ca. 2,40 m Bildbreite sind Stativleinwände in erster Linie für das mobile Public Viewing geeignet. Für Gastronomie Besitzer, die nicht dauerhaft eine Leinwand installieren möchten oder sie in unterschiedlichen Räumen einsetzen möchten, kommt eine Stativleinwand ebenfalls in Frage.

 

Pullup-Leinwand

mobile-leinwände 

Pullup-Leinwände bieten eine Reihe von Vorteilen im mobilen Bereich und sind recht komfortabel zu bedienen. Die Leinwand wird dabei einfach auf den Boden gestellt und hochgezogen. Allerdings wird ein ebener Untergrund benötigt. Das Gehäuse dient dabei gleichzeitig als Schutz und Transportbox. Mehr Mobilität geht nicht.

Als Nachteil ist die relativ festgelegte Positionierung der Projektionsfläche, da sie nach oben in der Höhe einstellbar ist.

Pullup-Leinwände sind ultra mobile Lösungen und daher hauptsächlich für den mobilen Einsatz die erste Wahl.

 

Faltrahmenleinwand

faltrahmenleinwand 

Wer auch mobil das große Kino erleben möchte, greift zur Faltrahmenleinwand. Sie ist eine praktische Lösung für mobile Großbildprojektionen bei Bildbreiten von bis zu 4 m. Die Faltrahmenleinwand wird mit einem Tuch- genauso wie die klassische Rahmenleinwand – bespannt und ist höhenverstellbar. Besonders praktisch: das Tuch lässt sich komplett tauschen. So kann man zwischen dem Aufprojektionstuch und dem Rückprojektionstuch wechseln. Stabilität und Halt sind dank soliden Füßen und starker Tuchspannung gegeben. Zudem wird die Leinwand in einem stabilen Koffer geliefert, sodass sie beim Transport geschützt ist.

Ein Nachteil kann sein, dass der Aufbau nur zu zweit gelingt. Zwar ist der Aufbau relativ simpel und kein Werkzeug wird benötigt, alleine ist er aber nicht zu bewerkstelligen. 

Der Einsatz von Faltrahmenleinwände macht überall dort Sinn, wo eine Bildbreite von 2-4 Metern erforderlich ist und viel Wert auf Flexibilität gelegt wird, also keine stationäre Lösung in Frage kommt. Dies kann sowohl in einem Gebäude, z.B. einem Lokal, als auch in einem überdachten Außenbereich sein.

 

Stationäre Lösungen

Rahmenleinwand

frameleinwand 

Eine Rahmenleinwand ist die edelste Lösung, wenn man eine Leinwand dauerhaft in seinem Raum anbringen möchte. Allerdings sollten ein paar Voraussetzungen erfüllt werden, denn die Leinwand benötigt dauerhaft Platz und kann nicht eingefahren werden. Auch eine permanente Sonneneinstrahlung und viel Staub oder Qualm sollten vermieden werden. Natürlich sollte man die Leinwand auch nur dort anbringen, wo sie nach dem WM- oder Filmabend nicht als störendes Element empfunden wird. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, bringt die Rahmenleinwand viele Vorteile mit. Neben der einfachen Anbringung bietet sie eine ausgezeichnete Planlage – auch bei Klimaveränderungen im Raum. Es gibt verschiedene Rahmentypen. Samtbespannte Rahmen verhindern z.B. störende Reflexionen im Randbereich des Bildes.

Die Rahmenleinwand ist eine sehr qualitativ hochwertige Lösung für den Heimkino Bereich. In der Gastronomie wird sie aufgrund ihrer permanenten Sichtbarkeit eher selten eingesetzt.

 

Rolloleinwand

Rolloleinwand 

Wer eine Leinwand fest anbringen möchte, sie aber nach dem WM- oder Filmabend wieder einfahren möchte und gleichzeitig eine preisgünstige Lösung sucht, der liegt mit der Rolloleinwand genau richtig. Sie ist die klassische Leinwand mit manueller Bedienung, sprich sie hat keinen Motor und lässt sich so sehr einfach installieren. Die Rolloleinwand wird einfach per Hand ausgezogen und bis zur gewünschten Stelle gezogen. Unterschieden wird hier zwischen einem einfachen Rollmechanismus und einem komfortableren Soft-Return-Mechanismus.

Von Vorteil ist, dass keine Kabel oder Steuerungssysteme verlegt werden müssen. Damit kann die Leinwand praktisch an jeder Stelle im Raum angebracht werden und fällt in eingefahrenem Zustand kaum auf.

Ein Nachteil ist, dass die Leinwand immer auf die exakt gleiche Position gezogen werden muss, um ein sauberes Bild zu erhalten, und sie immer manuell bedienen muss.

Die Rolloleinwand ist sowohl in der Gastronomie, als auch im Heimkino eine beliebte Lösung. Bedenken sollte man, dass Rolloleinwände aufgrund der manuellen Bedienung nur bis einer Breite von 300 cm angeboten werden.

 

Motorleinwand

Motorleinwand

Motorleinwände bieten einen hohen Komfort, ihre Installation ist aber auch aufwändiger.

Ihr Vorteil gegenüber einer Rolloleinwand ist die Bedienung über den Taster an der Wand oder per Fernbedienung. Hierdurch lässt sie sich deutlich genauer einstellen und fährt auf die stets eingestellte Position herunter. Gleichzeitig wird das Tuch durch die geringe Krafteinwirkung geschont. Motorleinwände sind in vielen Ausführungen erhältlich: unterschiedliche Tücher, große Breiten, mit oder ohne seitlicher Seilspannung, mit unterschiedlichen Steuermöglichkeiten (IR, RF, Mediensteuerungen etc.).

Als Nachteil ist zu sehen, dass man an der Installationsstelle für Strom gesorgt werden muss und das Kabel und der Taster verlegt werden müssen. Dies geschieht nicht immer unsichtbar.

Die Motorleinwand wird primär im Heimkino eingesetzt. Aber auch Gastronomen greifen gerne zu dieser komfortablen Lösung.

 

Deckeneinbauleinwand

deckeneinbauleinwand

Deckeneinbauleinwände bringen im Grunde dieselben Vorteile wie Motorleinwände mit, bieten aber noch mehr Komfort, da sie quasi unsichtbar in der Decke verschwinden, wenn sie nicht gebraucht werden und sich daher perfekt in den Raum integrieren. Ihre Installation ist die aufwändigste und sollte daher am besten bereits bei der Planung oder vor Renovierung des Raums bedacht werden. Es ist sinnvoll, dass sie von einem Fachmann durchgeführt wird.

Deckeneinbauleinwände wenden sich hauptsächlich an Heimkino Besitzer, die eine Leinwandlösung suchen, die sich optimal in den Raum integriert und an Maximum an Komfort mitbringt.

 

Wollen wir noch einmal festhalten, ein gelungenes Bild ist nur mit einer passenden Leinwand sicher zu stellen. Genauso wie bei einem Beamer spielt der Anwendungszweck eine entscheidende Rolle bei der Auswahl der passenden Leinwand. Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren, wenn Sie noch nicht sicher sind, welche die Richtige für Sie ist oder Sie Fragen zur Installation haben. Nächste Woche widmen wir uns einer weiteren spannenden Komponente für eine gelungene WM-Party: dem Thema Audio.

 

 

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