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WM Blog – Eigenschaften der Fußball Beamer

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fußballbeamer

WM Blog – Eigenschaften der Fußball Beamer

Los geht’s mit unserer Blogreihe zur Fußballparty in Brasilien. Um Sie perfekt auf die WM 2014 mit Beamer und Co. vorzubereiten, wollen wir uns zunächst auf die Suche nach einem geeigneten Fußball Beamer machen. Auch wenn Großbildschirme immer mehr im Kommen sind, eine richtige Stadionatmosphäre gelingt erst mit einem entsprechenden Projektor und der passenden Leinwand! Besonders dann, wenn man mit mehreren Personen schauen möchte. Da es heutzutage eine schier unüberschaubare Anzahl von Geräten gibt – und nicht jeder ist Fußball tauglich – möchten wir Ihnen bei der Auswahl zur Seite stehen. Heute schauen wir uns an, was für Eigenschaften ein Fußball Projektor mitbringen sollte, ab nächster Woche widmen uns dann den Eigenheiten der drei Bereiche Heimkino, Gastronomie und mobil.

Auf welche allgemeinen Eigenschaften sollten Sie achten, wenn Sie mit Ihrem Beamer Fußball schauen möchten?

Ein wesentlicher Faktor eines Fußball Beamers ist seine Auflösung und das daraus resultierende Bildformat. Wie im ersten Post bereits erwähnt, wird die WM größtenteils in HD übertragen – allerdings nicht in Full HD, sondern HD ready. Während manche Programmanbieter in 1080i senden, haben sich die öffentlich rechtlichen Sender auf 720p geeinigt. Ein wesentliches Argument für die etwas geringere Auflösung ist, dass das Bild im Progressiv Modus ausgestrahlt wird, was wiederum flüssigere Bewegungen zur Folge hat. Dies bietet sich bei einer Sportveranstaltung natürlich an.

Außerdem hat sich 16:9 mittlerweile als Bildschirmformat durchgesetzt, da es unseren Sehgewohnheiten entgegen kommt. Manche Beamer unterstützen nativ das 16:10 oder auch Widescreen Format, mit dem sich auch in 16:9 projizieren lässt. Hierbei ist zu beachten, dass bei einem 16:10 Gerät die Darstellung von 16:9 oben und unten schwarze Balken erscheinen lässt. Puristen greifen dann lieber zu einem Gerät mit nativer 16:9 Darstellung.

Kommen wir nun zur Auflösung: das Non Plus Ultra ist die Full HD Auflösung mit 1920 x 1080 Pixeln. Hiermit lässt sich natürlich auch die HD Ready Auflösung darstellen. Manche Beamer gehen mit der 1920 x 1200 Pixeln über die Full HD Auflösung hinaus und stellen ebenfalls nativ 16:10 dar. Hier haben wir aber wieder den Fall mit den schwarzen Balken. Aber warum gibt es überhaupt dann 16:10 Auflösungen? Die 16:10 Geräte sind meist für eine multimediale Nutzung gedacht und kommen aus dem PC Bereich. Hier lassen sich 16:10 Notebooks anschließen, die ein wenig mehr Bildhöhe bieten. Innerhalb der 16:10 Auflösung sind sowohl 16:9, als auch 4:3 nativ darstellbar. Wer also Filme über PC schaut, sollte sich ruhig ein 16:10 Beamer anschauen. Wenn man nicht pixelgenau den Beamer ansteuert, lassen sich sogar die Balken umgehen. Wird allerdings ein herkömmlicher Blu-ray Player angeschlossen, gibt es bei 16:10 Geräten die schwarzen Balken.

Nun stellt sich die Frage, ob es Full HD oder HD ready sein soll? Es ist letztendlich eine Frage des Preises und ob man den Beamer nur zum Fußball schauen oder auch später für das Heimkino nutzen möchte. Mit der Full HD Auflösung ist man auf der sicheren Seite und hat den Vorteil, dass man HD Ready Signale über einen AV-Receiver beispielsweise auf Full HD hochskalieren kann. Für eine Stadion gerechte Übertragung der WM reicht HD ready aber auf jeden Fall.

Kommen wir nun zu den Anschlüssen. Hier hat sich mittlerweile der digitale HDMI Eingang durchgesetzt. Es stellt sich noch die Frage, ob ein oder zwei HDMI Eingänge benötigt werden? Besitzer von AV-Receiver brauchen sich hierzu keine Gedanken machen, da genug Eingänge zur Verfügung stehen. Wenn man aber keinen HDMI fähigen AV-Receiver besitzt, muss der Beamer die Quellen aufnehmen und man sollte auf Geräte Wert legen, die zwei HDMI Anschlüsse besitzen. Falls man eine Blu-ray Receiver Kombi hat, kann man am Beamer noch ein weiteres Gerät anschließen und den Ton an den Blu-ray Receiver schicken.

Weitere wichtige Faktoren sind die Helligkeit und der Kontrast eines Beamers. Die Helligkeit schauen wir uns genauer an, wenn wir uns den einzelnen Anwendungsgebieten widmen, da diese je nach Einsatzzweck sehr unterschiedliche Anforderungen erfüllen muss. Eine optionale Eigenschaft ist die sogenannte Bewegtbildverbesserung, oder auch Frame Interpolation genannt. Hier werden zur flüssigeren Darstellung von Bewegungen Zwischenbilder eingefügt, was für ein deutlich ruhigeres Bild bei Actionfilmen und Sportübertragungen sorgt. Leider ist diese Frame Interpolation aber nur bei hochpreisigen Heimkinoprojektoren vorhanden und spielt daher bei unseren Empfehlungen nur eine untergeordnete Rolle.

Viele Projektoren sind mittlerweile direkt 3D fähig. Allerdings werden die Spiele nach wie vor in 2D ausgestrahlt, sodass wir an dieser Stelle nicht näher darauf eingehen. Der Acer H6510BD beispielsweise verfügt über eine 2D zu 3D Wandlung, wer unbedingt 3D sehen möchte, kann die Funktion also gerne ausprobieren. Allerdings sollte man von ihr nicht zu viel erwarten.

Wir hoffen wir konnten Ihnen in unserem ersten Blogbeitrag einen Überblick geben, auf welche Eigenschaften Sie bei einem Beamer Wert legen sollten, um ihn zum Fußball schauen zu nutzen. Im nächsten Blog schauen wir uns die speziellen Anforderungen an, die es in den Bereichen Heimkino, Gastronomie und mobil bei Freunden zu beachten gilt.

 

 

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