NEC launcht neue Kurzdistanz-Projektoren | Beamershop24 Blog

NEC launcht neue Kurzdistanz-Projektoren

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NEC_M332XS
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NEC kündigt passend zur ISE 2014 ein Update seines Short-Throw Projektor Portfolios an. Es handelt sich hierbei um drei Projektoren, den NEC M332XS, den NEC M302WS und den NEC M352WS. Eins der Modelle arbeitet noch mit der XGA Auflösung und die anderen zwei Geräte mit der WXGA Auflösung. Die größere Neuerung, die man erst auf den zweiten Blick erkennt, ist, dass die neuen Short-Throw Projektoren nun mit der DLP Technologie arbeiten. Bisher setzte NEC bei der M-Serie ausschließlich auf LCD Projektoren.

Die Abweichung der Technologie innerhalb der M-Serie macht im Bildungssektor, in dem diese Projektoren bevorzugt genutzt werden, durchaus Sinn. DLP Beamer sind im Schnitt wartungsärmer auf Grund der nahezu filterlosen Technologie. Da in Schulen der Kostenfaktor eine große Rolle spielt, kann man so die anfallenden Wartungskosten minimieren.

Allerdings eröffnet die DLP Technologie in diesem Fall auch noch andere Möglichkeiten. Wie man bereits bei der V-Serie gesehen hat, wurde dort das Thema 3D etwas hervorgehoben. Sowohl im Bildungssektor als auch bei Gamern, waren bzw. sind die Projektoren durch die DLP 3D ready Funktion und die nVidia Vision Technologie sehr beliebt. Bei der neuen Serie ist man noch einen Schritt weiter gegangen. Die neuen Geräte verfügen nicht nur über die DLP Link 3D Unterstützung, sondern auch über einen 3D Sync Anschluss.

Es wird zwar durch NEC nicht direkt kommuniziert, allerdings ist davon auszugehen, dass, wie bei anderen Projektoren mit diesem Anschluss, das ZF2100 System von Optoma genutzt werden kann. Denn im optionalen Zubehör von NEC wird bisher nur die DLP Link Brille genannt. Dank dieser Funktion hält man sich zwei Wege der 3D Betrachtung offen, wobei gerade Gamer die Funk-Variante bevorzugen werden, da sie etwas schneller schaltet und auch der Blickwinkel eine untergeordnete Rolle spielt, da kein Sichtkontakt vom DLP Link Lichtblitz zur Brille bestehen muss. Ein weiterer Vorteil der Technologie ist, dass die Blickwinkelabhängigkeit abnimmt, was gerade bei der Nutzung in Klassenzimmern sehr praktisch ist.

Die Kurzdistanzoptik der neuen M-Serie ist im Vergleich zu den Vorgängermodellen ein wenig schwächer. Allerdings lässt sich dies durch eine etwas längere Wandhalterung oder auch durch einen etwas weiteren Abstand zur Wand bei der Deckenmontage, leicht ausgleichen.

Auch die weiteren Features der neuen NEC Projektoren sind sehr interessant. So bieten sie eine Crestron Unterstützung, was das Einbinden in entsprechende Steuerungsnetzwerke recht einfach gestaltet. Und auch für den Einsatz in Arztpraxen, Krankenhäusern oder Universitäten bieten sie dank des Dicom Simulations Presets entsprechende Vorteile. Zwar sind sie nicht für Diagnosen vorgesehen, erleichtern das Betrachten der Röntgenbilder allerdings deutlich, da man hier ein wesentlich größeres Bild als auf einem Monitor zur Verfügung hat.

Ein weiteres Feature, was von der bisherigen M-Serie übernommen wurde, ist die optionale WLAN Lösung. Mit dem optionalen WLAN Modul NP02LM2 lassen sich die Projektoren nachrüsten und dann drahtlos mit Daten vom Notebook aus beschicken.

Wo wir gerade beim Thema Netzwerk sind, ist auf jeden Fall erwähnenswert, dass die Geräte mit der kostenlos downloadbaren NaViSet 2 Administrator 2 Kontrollsoftware kompatibel sind. So können die Projektoren M332XS, M302WS und M352WS auch in eine zentralisierte Fernwartung eingebunden werden.

Eine weitere Verbesserung gegenüber den anderen Projektoren der M-Serie ist der leistungsfähigere Lautsprecher. Wo man zuvor nur einen 10 Watt Lautsprecher zur Verfügung hatte, sind es nun bereits 20 Watt. Das ist für die Nutzung des Projektors als Stand-Alone Lösung sehr praktisch, da man je nach Raumgröße, auf externe Verstärker  verzichten kann.

NEC_M332XS_Anschluesse

Die Anschlüsse, die man auf dem Bild anhand der Rückseite des NEC M302WS erkennt, sind recht vielseitig. Alle drei Projektoren bieten 2 HDMI Eingänge, einen VGA Ein- und Ausgang, einen Cinch-Video Eingang, einen Stereo-Cinch Eingang, drei 3,5 mm Klinken Anschlüsse (Audio In, Audio Out und Mic) sowie den bereits erwähnten 3D Sync Anschluss. Ebenfalls vorhanden sind ein LAN, ein RS232, ein USB Typ A sowie ein USB Typ B Anschluss.

Die beiden Widescreenmodelle NEC M302WS und NEC M352WS könnten neben dem Einsatz in Büro und Schule auch für Gamer oder Heimkinoanwender interessant sein, da sie dank der Breitbildauflösung und den HDMI Anschlüssen bereits den HD ready Standard erfüllen. Es bleibt hierbei noch abzuwarten, ob die Unterstützung des RF Systems gegeben ist. Wenn dies der Fall ist, kann man mit einem deutlichen Anstieg des Interesses dieser Anwendergruppen rechnen.

Abschließend lässt sich sagen, dass NEC mit der Erneuerung der M-Serie durch die DLP Projektoren interessante Möglichkeiten eröffnet und das Anwenderspektrum deutlich erweitert. Es bleibt nun noch abzuwarten, wo sich die Projektoren preislich ansiedeln werden.

 

NEC M332XS (XGA Auflösung, 3300 Lumen, 10.000:1 Kontrast, DLP Technologie)

https://www.beamershop24.net/nec-beamer/nec-m332xs/

NEC M302WS (WXGA Auflösung, 3000 Lumen, 10.000:1 Kontrast, DLP Technologie)

https://www.beamershop24.net/nec-beamer/nec-m302ws/

NEC M352WS (WXGA Auflösung, 3500 Lumen, 10.000:1 Kontrast, DLP Technologie)

https://www.beamershop24.net/nec-beamer/nec-m352ws/

 

 

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