Optoma launcht drei 4K-UHD-Beamer | Beamershop24 Blog

Optoma launcht drei 4K-UHD-Beamer

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Auf der ISE 2017 kündigte Optoma seinen ersten, kompakten 4K-UHD-Beamer an, den Optoma UHD60. Nun hat der Projektorenspezialist noch zwei weitere Modelle angekündigt. Den Optoma UHD65 und den Optoma UHD550X. Damit werden nun drei 4K-Beamer in unterschiedlichen Preisklassen gelauncht, die verschiedene Schwerpunkte abdecken.

Wo liegen die Unterschiede?

Der zuerst angekündigte Optoma UHD60 stellt nun das Mittelklasse Modell dar. Der Optoma UHD65 ist die High-End Variante und der Optoma UHD550X markiert den Einstieg in Optomas 4K-Segment. Die Unterschiede der 4K-Projektoren liegen bei den Features, der Lichtleistung, dem Farbrad und bei der Gehäusefarbe.

 

Optoma UHD65 & Optoma UHD60 & Optoma UHD550X Vergleich

Optoma UHD65 Optoma UHD60 Optoma UHD550X
Auflösung 3840 x 2160 Pixel 3840 x 2160 Pixel 3840 x 2160 Pixel
Lumen 2.200 3.000 2.800
Kontrast 1.200.000:1 1.000.000:1 500.000:1
HDR kompatibel
SDR zu HDR Wandlung
vert. Lens-Shift +15% +15% +15%
Dynamic Black
Pure Motion
Ultra Detail
ISF Modi
Gaming Mode
USB Power (5V DC)
MHL
Lautsprecher 2 x 4 Watt 2 x 4 Watt 2 x 4 Watt
Bewertung

 

Optoma UHD65

Der Optoma UHD65 ist in diesem Fall das Flaggschiff der drei neuen 4K-UHD-Beamer. Auf den ersten Blick können Sie erkennen, dass er mit 2.200 Lumen der dunkelste der drei Projektoren ist. Diese Tatsache ist seinem RGBRGB Farbrad geschuldet. Durch das fehlende weiße (durchsichtige) Segment gelangt weniger Licht durch das Farbrad. Allerdings sorgt es für eine natürliche Farbdarstellung, die eine Kalibrierung nach dem ISF Standard ermöglicht. Dank der DynamicBlack Funktion erreicht er einen Kontrast von 1.200.000:1. Damit ist die HDR Darstellung ein Leichtes, da die Kontrastabstufungen fein dargestellt werden.  Zwei Features, die den Optoma UHD65 attraktiv für Heimkinofans machen, ist die Pure Motion (Zwischenbildberechnung) und die Pure Detail Funktion, die für eine feine Bilddarstellung sorgt und die Auflösung nachschärft. Damit liegt der UHD65 klar an der Spitze des Feldes.

Optoma UHD60

Der Optoma UHD60 stellt in diesem Fall das Mittelfeld dar. Er nutzt 3.000 Lumen, was ihn für hellere Räume interessant macht, wogegen der UHD65 im abgedunkelten Raum besser zur Geltung kommt. Der UHD60 lässt sich somit für den Wohnzimmer Einsatz verwenden. Hierfür spricht zusätzlich sein 2 x 4 Watt Lautsprecher. Ein mittelgroßer Raum lässt sich mit dieser Leistung beschallen. Dank DynamicBlack kommt der Kontrast mit 1.000.000:1 ebenso gut zur Geltung. In Kombination mit der HDR Kompatibilität sorgt der Optoma UHD60 für eine atemberaubende Kontrastdarstellung. Er besitzt dank der Amazing Colour Technologie die Möglichkeit nach dem ISF Standard kalibriert zu werden. Dank Amazing Colour wird ebenfalls der Rec. 709 Farbraum abgedeckt.

Optoma UHD550X

Der Optoma UHD550X ist das Einstiegsmodell innerhalb der neuen 4K-Beamer Range. Er kommt mit 2.800 Lumen und einem Kontrast von 500.000:1. Damit ist er erkennbar unterhalb des UHD60 angesiedelt, besonders was den Kontrast angeht. Allerdings ist er immer noch HDR kompatibel, was natürlich weiterhin für eine attraktive Bildqualität spricht. Bei ihm ist die Kalibrierung nach dem ISF Standard ebenfalls möglich (Tag & Nacht Modus), da er ebenfalls mit der Amazing Colour Technologie ausgestattet ist. Hierüber soll er auch den Rec. 709 Farbraum erreichen. Der Optoma UHD550X wird somit dem 4K-Entertainment zugerechnet, wobei sein 2 x 4 Watt Lautsprecher ein nützliches Feature ist.  

Gemeinsamkeiten der drei Optoma 4K-UHD-Beamer

Bei den oben genannten Eigenschaften sind einige Punkte erkennbar, die bei allen drei Projektoren vorhanden sind. Die drei 4K-Projektoren bieten allerdings noch weitere Features, die sich weniger auf die Bildqualität auswirken.

Objektiv & Lens-Shift

Ein wichtiger Aspekt bei den neuen 4K-Heimkino-Projektoren ist die variable Optik. Die Geräte bieten einen 1,6-fachen Zoom, der eine variable Bildgröße bzw. einen flexiblen Abstand ermöglicht.

Ebenfalls praktisch ist die vertikale Lens-Shift Funktion. Sie ist zwar nur auf +15% ausgelegt, jedoch für die Feinjustierung des Bildes auf der Leinwand durchaus wertvoll.

SDR zu HDR Wandlung

Ein interessantes Feature ist die SDR zu HDR Wandlung. Damit werden normale Filme in SDR Qualität (Standard Dynamic Range) in HDR Qualität (High Dynamic Range) dargestellt. Dies verleiht dem Content eine noch höhere Farb- und Kontrasttiefe, was sich positiv auf das gesamte Bildmaterial auswirkt. Da Optoma der erste Projektorenhersteller mit einem solchen Feature ist, sind wir auf den Optoma UHD65 Test gespannt, wie sich die SDR zu HDR Wandlung in der Praxis schlägt.

Gaming Modus

Für viele Beamer Fans wird der Projektor nicht nur für Filme, sondern ebenso für Gaming genutzt. Da kommt der Gaming Modus genau richtig. Er optimiert die Bilddarstellung bei schnellen Bewegungen. Er spricht in dem Fall den Lichtweg, die Farbwiedergabe und den Kontrast an, um eine schnelle Bilddarstellung zu erzielen.  Damit ist der Modus optimal für PC und Konsolen Gamer.

MHL

Einer der beiden HDMI Eingänge ist MHL-fähig, was die Verbindung mit MHL-fähigen Smartphones und Tablets ermöglicht. Ebenso ist er damit in der Lage, externe Wireless Adapter wie den optionalen Optoma HD Cast Pro Dongle mit Strom zu versorgen. Damit können Sie die Projektoren optional mit einer Wireless Verbindung ausstatten, um zum Beispiel Inhalte vom Smartphone zu zeigen.

USB Power

Ein weiteres Feature ist der 5V DC USB Anschluss. Hierüber können externe Geräte, wie zum Beispiel ein google Chromecast Dongle oder der Empfänger des Optoma WHD200 Systems mit Strom versorgt werden. Dies bietet die Möglichkeit, den Projektor mit Optionen auszustatten, ohne eine weitere Steckdose an der Decke verlegen zu müssen.

Anschlüsse des Optoma UHD65, UHD60 und Optoma UHD550X

Anschlüsse des Optoma UHD65, UHD60 und Optoma UHD550X

Anschlüsse

Die Schnittstellen der drei DLP Beamer sind identisch, wie Sie auf dem Bild erkennen können.

Preise

Die Preise zum Launch der Projektoren sind aktuell bekannt. Wie zu erwarten, sind sie der Leistung der Projektoren nach gestaffelt. Die Staffelung sieht wie folgt aus:

Optoma UHD65 Preis: 3299,00 Euro

Optoma UHD60 Preis: 2999,00 Euro

Optoma UHD550X Preis: 1999,00 Euro

Es ist abzuwarten, wie sich die Preise mit der Zeit entwickeln. Häufig bewegen sie sich mit der Zeit etwas nach unten, was die 4K-UHD-Projektoren dann noch interessanter macht.

Fazit

Unser Fazit zu den neuen Optoma 4K-Beamer ist durchweg positiv. Im ersten Optoma UHD60 Test auf der ISE überzeugte der Projektor in Sachen Bildqualität. Nun sind wir gespannt, wie es mit der Zwischenbildberechnung beim High-End-Modell UHD65 aussieht. Und ebenso, ob sich die Bildqualität des UHD550X im Vergleich zum UHD60 stark erkennbar unterscheiden wird. Wir bleiben auf jeden Fall am Ball!

Optoma UHD65

Optoma UHD60

Optoma UHD550X

[Gesamt:17    Durchschnitt: 3.9/5]

6 Comments

  1. Daniel sagt:

    Hallo,

    Mich würde interresieren ob der UHD60 bez. UHD65 3D fähig sind für den normalen BD Betrieb???

    Freue mich auf feedback

    • Rüdiger sagt:

      Hallo Daniel,

      nach den uns bisher vorliegenden Informationen sind alle drei Optoma 4K-Beamer leider nicht 3D-fähig. Wir hatten zuvor Gerüchte gehört, dass evtl. das Spitzenmodell (UHD65) 3D in Full-HD beherrschen soll. Allerdings hat sich dies nicht bestätigt. Innerhalb der bekannten Daten lässt sich keinerlei Hinweis darauf ausmachen. Wir gehen davon aus, dass im Moment alle DLP 4K-UHD-Projektoren vom fehlenden 3D betroffen sind.

      Mit freundlichen Grüßen

      Rüdiger Finke

  2. Manfred Gareis sagt:

    Hallo Rüdiger,
    ist das Fehlen der 3D Technik bei den neuen 4K Beamer Firmenstrategie, um auch in Zukunft kein 3D mehr zu integrieren, denn an Filmen mangelt es nicht ?

    • Rüdiger sagt:

      Hallo Manfred,

      ich würde in diesem Fall sagen, dass es eher ein Versehen war, was nicht bedacht wurde. Oder eine Frage der Umsetzbarkeit seitens der DLP Chips. Da die Konkurrenz in Form von Sony, Epson und JVC in Sachen echtem bzw. 4K-Enhancement neben 4K ebenso 3D bieten, ist es ein Punkt, den die DLP Hersteller nicht unnötig lange aussparen sollten. Da bis jetzt die ersten beiden 4K-Beamer Generationen bei den DLP Geräten aller Hersteller betroffen sind, könnte es wirklich an Texas Instruments liegen, da die Chips alle von dort kommen. Natürlich wird sich hierzu keiner genauer äußern, nur gehe ich stark davon aus, dass ab einer neuen 4K-Chip Generation auch 3D bei den 4K-DLP-Projektoren ein Thema sein wird.

      Mit freundlichen Grüßen

      Rüdiger Finke

      • RLBURNSIDE sagt:

        Sorry for the reply in english, but TI confirmed to me via twitter that their new 4K chips can definitely do 3D but that it’s up to manufacturers to implement it. Specifically, the mirrors are fast enough to do 10-bit at 120hz (which is how 4K60 in HDR10 in 420 is achieved internally, via XPR).

        • Rüdiger sagt:

          Hello RLBURNSIDE,

          thank you for the information. In this case it’s maybe a question of the costs or other chip settings. If they didn’t integrate the control chips for the 3D feature, it could be the reason too. But I think, they wouldn’t give an official statement to this topic.

          Best regards

          Rüdiger Finke

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